• Blauaugen (Pseudomugilidae)

  • Gabelschwanz Blauauge

  • "Red Neon" Blauauge (ehem. paskai)

  • Blauaugen

    Sie flattern regelrecht durch das Aquarium,spreizen ihre verlängerten Flossen bis zum Zerreißen oder klappen sie in atemberaubender Schnelle auf und zusammen.

    Ihre Körper sind eher unscheinbar-meist hellbraun gefärbt. Aber die Flossen:Gelb oder orange, schwarz oder weiß gerandet,fahnenartig verlängert mit vielen schwarzen Punkten oder eine fast körperlange erste Rückenflosse.

    Es handelt sich um Blauaugen, 3 bis 6 cm lange Fische vom anderen Ende der Welt. Sie bewohnen küstennahe Gewässer im Osten und Norden Australiens, Papua Neuguineas und einiger Inseln.

    Die Wasserwerte ihrer Heimatbiotope (meist Bäche und kleine Wasseransammlungen) sind im Aquarium leicht zu realisieren: Temperaturen zwischen 23 und 28 Grad, ein pH Wert um oder etwas über 7 und mittelhartes Wasser. Da viele Blauaugen in küstennahen Gewässern vorkommen, ist ein gelegentlicher leichter Salzzusatz empfehlenswert, aber keine Bedingung. (Zwei Arten, nämlich Pseudomugil signatus und Pseudomugil cyanodorsalis, benötigen 20 bis 30 Gramm Salz pro Liter!)

    Pro Art sollten mindestens 6 Tiere gehalten werden,denn es handelt sich um Gruppen- bzw. Schwarmfische. Daraus ergibt sich eine Beckengröße von mindestens 54 Litern. Als Beifische eignen sich Salmler, Zwergbärblinge oder der Filigran Regenbogenfisch. Die Bepflanzung kann weitestgehend dem eigenen Geschmack entsprechen. Freier Schwimmraum auf der einen und Versteckmöglichkeiten auf der anderen Seite sollten jedoch angeboten werden. Javamoos und andere feinfiedrige Pflanzen eignen sich sehr gut als Ablaichsubstrat.

    Blauaugen sind Dauerlaicher. Sie geben nahezu täglich einige wenige, dafür aber recht große Eier ab, aus denen nach 12 bis 14 Tagen Larven schlüpfen, die relativ leicht aufzuziehen sind. Dem Laichakt geht ein spektakuläres Werben der Männchen voraus, indem sie durch ein elegantes Umschwimmen der Weibchens mit angelegten bzw. flatternden Flossen diese ins Laichsubstrat drängen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (2011) sind ca.15 Arten entdeckt, maximal eine Handvoll ist jedoch ist lediglich im Zoofachhandel vertreten. Diese sind Pseudomugil furcatus (Gabelschwanz Blauauge), Pseudomugil signifer (Schmetterlings Blauauge), Pseudomugil gertrudae (Gepunktetes Blauauge) sowie Pseudomugil tenellus und Pseudomugil cyanodorsalis (benötigt einen Salzzusatz von 30 g pro Liter).


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