• Regenbogenfische

    • Regenbogenfische

      Sie begeistern durch eine Farbenpracht,die an Meerwasserfische erinnert.Täglich kann man sie beim Imponieren,Balzen und Laichen beobachten und alle Vertreter haben aquarientaugliche Maße.

      Die Rede ist von Regenbogenfischen,die vom anderen Ende der Welt,dem tropischen und subtropischen Australien sowie der Insel Papua Neuguinea , stammen.In den letzten 30 Jahren hat sich die Anzahl der in Europa gepflegten Arten auf ca. 80 erhöht-und weitere Neuentdeckungen sind so gut wie sicher.

      Regenbogenfische sind schwimmfreudige Schwarmfische,von denen man mindestens 6 Tiere pro Art pflegen sollte.In ihren Heimatbiotopen kommen sie in verschiedenen Gewässertypen vor:in Restlöchern,reißenden Gebirgsbächen,Tümpeln,Flüssen oder Binnenseen. An die Wasserqualität stellen sie keine besonderen Ansprüche.Eckdaten sind Temperaturen zwischen 23 und 28 Grad und ein pH-Wert von 7 oder darüber.

      Regenbogenfische lieben bewegtes,sauerstoffreiches Wasser und einen 14tägigen Teilwasserwechsel.Wenn kein Lebendfutter zur Verfügung steht,nehmen sie auch mit Frostfutter(besonders Cyclops,weiße Mückenlarven ,Artemien usw.) und einem guten Trockenfutter vorlieb. Abwechslung und ein wöchentlicher Fastentag tragen maßgeblich zum Wohlbefinden bei.

      Die Nachzucht stellt bei den allermeisten Arten kein Problem dar.Regenbogenfische setzen ihre Eier fast täglich in feinfiedrige Pflanzen ab. Die Jungen schlüpfen nach 8 bis 10 Tagen und müssen in den ersten Tagen mit kleinstem Lebendfutter oder beispielsweise Tropical Mikrovit oder Eierkuchenmehl angefüttert werden. Dann ist die schwierigste Phase überstanden.

      Mehr Informationen erhält man durch Fachliteratur oder im Internet,zum Beispiel unter
      www.irg-online.de.

      Empfehlenswerte Arten für Aquarien mit 80 cm Länge:
      Melanotaenia praecox, M.macculochi, Iriatherina werneri und andere

      Empfehlenswerte Arten für größere Becken :
      Melanotaenia boesemani, lacustris, trifasciata, herbertaxelrodi, Chilatherina bleheri, Glossolepis incisus und viele andere.


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